Die Elektrolichtbogen-Stahlerzeugung schmilzt Schrott mit Strom: Die direkten (Scope-1-)Emissionen sinken auf ≈0,4 t/t — Graphitelektroden, Erdgasbrenner, Kalkkalzinierung — und der größere Hebel verlagert sich auf Scope 2: die CO2-Intensität des Netzes, das den Ofen versorgt.
| Jahr | Kostenlose Zuteilung (EU) | Zahlungspflichtige CO2-Kosten | Jahresrechnung (pro 100.000 t Stahl) |
|---|---|---|---|
| 2026 | 97.5% | 0,77 € / t Stahl | €77,400 |
| 2030 | 51.5% | 15,02 € / t Stahl | €1,501,560 |
| 2034 | 0.0% | 30,96 € / t Stahl | €3,096,000 |
Bei EUA 77,4 € (11. Juni 2026) und ≈0,4 t CO2/t Stahl direkt (Schrottroute; worldsteel). EU-ETS-Industriezeitplan; Exporteure unter CBAM folgen der gespiegelten Einführung. Stromsektoren zahlen vom ersten Tag an 100%.
Indikatives Reduktionspotenzial jeder Maßnahme gegenüber dem relevanten Emissionsanteil (Quellen: IEA-Industrie-Roadmaps, Branchenverbände — siehe jede Maßnahmenseite). Maßnahmen stapeln sich, addieren sich aber nicht einfach.
EAF-Werke sind elektrisch, aber nicht kalt: Pfannenvorwärmer, Tundish-Beheizung und die Dampfseite verschwenden Gas; die Wärmeerhaltung im Pfannenzyklus ist eine gemessene Einsparung — besser gedämmte Pfannen benötigen pro Charge weniger Überhitzung und sparen so Strom und Gas. Abnehmbare Hauben passen zum Wartungsrhythmus eines Schmelzwerks, in dem feste Ummantelung nie überlebt.
Methode: ASTM-C680-/ISO-12241-Oberflächenenergiebilanz — dieselbe Engine wie unser öffentliche Rechner. Typischer Effekt abnehmbarer Dämmung über Hochtemperatur-Anlagen: 2–5% des brennstoffbedingten CO2, Amortisation bis zu 2 Jahre.
Direktemissionsintensitäten, typische veröffentlichte Werte je Branchenseite — die Einheiten unterscheiden sich je Produkt; siehe jede Seite für Quellen.