Die integrierte Route erzeugt Stahl aus Eisenerz mit Koks — Kohlenstoff ist das chemische Reduktionsmittel, daher sind ~90 % der Emissionen im Hochofen-/BOF-Prozess gebunden, bis sich die Route selbst ändert (Schrott-EAF oder Wasserstoff-DRI). Das macht BF-BOF zur mengenmäßig größten einzelnen CBAM-exponierten Produktkategorie.
| Jahr | Kostenlose Zuteilung (EU) | Zahlungspflichtige CO2-Kosten | Jahresrechnung (pro 100.000 t Stahl) |
|---|---|---|---|
| 2026 | 97.5% | 3,68 € / t Stahl | €367,650 |
| 2030 | 51.5% | 71,32 € / t Stahl | €7,132,410 |
| 2034 | 0.0% | 147,06 € / t Stahl | €14,706,000 |
Bei EUA 77,4 € (11. Juni 2026) und ≈1,9 t CO2/t Stahl (worldsteel/IEA integrierte Route 1,8–2,2). EU-ETS-Industriezeitplan; Exporteure unter CBAM folgen der gespiegelten Einführung. Stromsektoren zahlen vom ersten Tag an 100%.
Indikatives Reduktionspotenzial jeder Maßnahme gegenüber dem relevanten Emissionsanteil (Quellen: IEA-Industrie-Roadmaps, Branchenverbände — siehe jede Maßnahmenseite). Maßnahmen stapeln sich, addieren sich aber nicht einfach.
Während der Routenwechsel finanziert wird, sitzt das Geld von jetzt in der Wärme: Winderhitzer, Dampfsysteme, Pfannenvorwärmung und das Kraftwerk verlieren alle rückgewinnbare Wärme durch blanke Ventile und Armaturen. Integrierte Hüttenwerke zeigen routinemäßig Hunderte ungedämmter Komponenten pro Standortbegehung — 2–4 % des Standortbrennstoffs bei <2 Jahren Amortisation, was bei 1,9 t CO2/t Stahl echte CBAM-Tonnage ist.
Methode: ASTM-C680-/ISO-12241-Oberflächenenergiebilanz — dieselbe Engine wie unser öffentliche Rechner. Typischer Effekt abnehmbarer Dämmung über Hochtemperatur-Anlagen: 2–5% des brennstoffbedingten CO2, Amortisation bis zu 2 Jahre.
Direktemissionsintensitäten, typische veröffentlichte Werte je Branchenseite — die Einheiten unterscheiden sich je Produkt; siehe jede Seite für Quellen.