Kohlestrom ist das primäre Ziel des CO2-Preises: ≈73 €/MWh CO2-Kosten bei 77 €/t innerhalb der EU haben Kohle in der Merit-Order bereits hinter Gas und erneuerbare Energien gedrängt. Wo Kohle noch läuft — Reserven, Wärmeversorgung, Nicht-EU-Netze — ist Effizienz pro MWh der einzige kurzfristige Hebel.
| Jahr | Kostenlose Zuteilung (EU) | Zahlungspflichtige CO2-Kosten | Jahresrechnung (pro 1.000.000 MWh) |
|---|---|---|---|
| 2026 | 97.5% | 1,84 € / MWh | €1,838,250 |
| 2030 | 51.5% | 35,66 € / MWh | €35,662,050 |
| 2034 | 0.0% | 73,53 € / MWh | €73,530,000 |
Bei EUA 77,4 € (11. Juni 2026) und ≈0,9–1,0 t CO2/MWh (unterkritisch-überkritisch; voller ETS). EU-ETS-Industriezeitplan; Exporteure unter CBAM folgen der gespiegelten Einführung. Stromsektoren zahlen vom ersten Tag an 100%.
Indikatives Reduktionspotenzial jeder Maßnahme gegenüber dem relevanten Emissionsanteil (Quellen: IEA-Industrie-Roadmaps, Branchenverbände — siehe jede Maßnahmenseite). Maßnahmen stapeln sich, addieren sich aber nicht einfach.
Bei Anlagen mit definierter Restlebensdauer überwinden nur Maßnahmen mit schneller Amortisation die Hürde: Dämm-Nachrüstungen am Dampfpfad und im Kesselhaus amortisieren sich bei Kohleeinheiten routinemäßig in <1 Jahr, weil die Verlustbasis enorm ist. Jedes 1% Wirkungsgrad ≈ −10 kg CO2/MWh ≈ 0,8 €/MWh zu EU-Preisen.
Methode: ASTM-C680-/ISO-12241-Oberflächenenergiebilanz — dieselbe Engine wie unser öffentliche Rechner. Typischer Effekt abnehmbarer Dämmung über Hochtemperatur-Anlagen: 2–5% des brennstoffbedingten CO2, Amortisation bis zu 2 Jahre.
Direktemissionsintensitäten, typische veröffentlichte Werte je Branchenseite — die Einheiten unterscheiden sich je Produkt; siehe jede Seite für Quellen.