Ein Glasofen kühlt nie ab: Das Schmelzen bei ~1.500 °C rund um die Uhr macht den Sektor energieintensiv pro Tonne, mit ~75–80% des CO2 aus Brennstoff und ~20% aus karbonatischen Rohstoffen. Ofen-Erneuerungszyklen (10–15 Jahre) bestimmen, wann die großen Technologieschritte erfolgen können.
| Jahr | Kostenlose Zuteilung (EU) | Zahlungspflichtige CO2-Kosten | Jahresrechnung (pro 100.000 t Glas) |
|---|---|---|---|
| 2026 | 97.5% | 1,06 € / t Glas | €106,425 |
| 2030 | 51.5% | 20,65 € / t Glas | €2,064,645 |
| 2034 | 0.0% | 42,57 € / t Glas | €4,257,000 |
Bei EUA 77,4 € (11. Juni 2026) und ≈0,4–0,7 t CO2/t Glas (Behälter/Flach; FEVE/IEA). EU-ETS-Industriezeitplan; Exporteure unter CBAM folgen der gespiegelten Einführung. Stromsektoren zahlen vom ersten Tag an 100%.
Indikatives Reduktionspotenzial jeder Maßnahme gegenüber dem relevanten Emissionsanteil (Quellen: IEA-Industrie-Roadmaps, Branchenverbände — siehe jede Maßnahmenseite). Maßnahmen stapeln sich, addieren sich aber nicht einfach.
Die meisten Wärmeverluste eines Glaswerks bekommen Regulierer nie zu sehen: Feeder, Kühlbahnen (Lehre), Dampf- und Warmwasserverteilung — alle mit abnehmbaren Systemen wartbar, während die Wanne selbst Spezialistenterrain bleibt. Scherbenvorwärmung plus verteilungsseitige Dämmung sind die zwei günstigsten Tonnen des Sektors.
Methode: ASTM-C680-/ISO-12241-Oberflächenenergiebilanz — dieselbe Engine wie unser öffentliche Rechner. Typischer Effekt abnehmbarer Dämmung über Hochtemperatur-Anlagen: 2–5% des brennstoffbedingten CO2, Amortisation bis zu 2 Jahre.
Direktemissionsintensitäten, typische veröffentlichte Werte je Branchenseite — die Einheiten unterscheiden sich je Produkt; siehe jede Seite für Quellen.