Ein Wärmenetz ist ein langes Dämmproblem: Erzeugungseffizienz im Heizwerk, dann Kilometer der Verteilung, wo jede Übergabestation, jeder Ventilschacht und jede Technikraum-Armatur bezahlte Wärme verliert. Netzverluste von 10–20% sind normal; die besten laufen bei 6–8%.
| Jahr | Kostenlose Zuteilung (EU) | Zahlungspflichtige CO2-Kosten | Jahresrechnung (pro 1.000.000 MWh Wärme) |
|---|---|---|---|
| 2026 | 97.5% | 0,48 € / MWh Wärme | €483,750 |
| 2030 | 51.5% | 9,38 € / MWh Wärme | €9,384,750 |
| 2034 | 0.0% | 19,35 € / MWh Wärme | €19,350,000 |
Bei EUA 77,4 € (11. Juni 2026) und ≈0,2–0,3 t CO2/MWh Wärme (gasbefeuerte Netze; sinkend mit erneuerbaren Energien). EU-ETS-Industriezeitplan; Exporteure unter CBAM folgen der gespiegelten Einführung. Stromsektoren zahlen vom ersten Tag an 100%.
Indikatives Reduktionspotenzial jeder Maßnahme gegenüber dem relevanten Emissionsanteil (Quellen: IEA-Industrie-Roadmaps, Branchenverbände — siehe jede Maßnahmenseite). Maßnahmen stapeln sich, addieren sich aber nicht einfach.
Erdverlegte Leitungen sind vorgedämmt — aber Übergabestationen, Ventilschächte und Energiezentralen sind voller blanker Armaturen, die Erhebungen sofort bepreisen. Die „letzten 5%“ der Verluste eines Netzes sind meist sichtbares Metall in Technikräumen; abnehmbare Hauben machen daraus die Marge des nächsten Winters.
Methode: ASTM-C680-/ISO-12241-Oberflächenenergiebilanz — dieselbe Engine wie unser öffentliche Rechner. Typischer Effekt abnehmbarer Dämmung über Hochtemperatur-Anlagen: 2–5% des brennstoffbedingten CO2, Amortisation bis zu 2 Jahre.
Direktemissionsintensitäten, typische veröffentlichte Werte je Branchenseite — die Einheiten unterscheiden sich je Produkt; siehe jede Seite für Quellen.