Eine Molkerei ist Verdampfung plus Kühlung: Pasteure, Verdampfer und Sprühtrockner kämpfen den ganzen Tag gegen die Kühlanlagen. Die Wärmeintegration zwischen heißer und kalter Seite ist die entscheidende Chance — und der Sprühtrockner für Milchpulver ist das Energiemonster der Lebensmittelindustrie.
| Jahr | Kostenlose Zuteilung (EU) | Zahlungspflichtige CO2-Kosten | Jahresrechnung (pro 100.000 t Milch) |
|---|---|---|---|
| 2026 | 97.5% | 0,29 € / t Milch | €29,025 |
| 2030 | 51.5% | 5,63 € / t Milch | €563,085 |
| 2034 | 0.0% | 11,61 € / t Milch | €1,161,000 |
Bei EUA 77,4 € (11. Juni 2026) und ≈0,1–0,2 t CO2/t verarbeitete Milch (nur Energie). EU-ETS-Industriezeitplan; Exporteure unter CBAM folgen der gespiegelten Einführung. Stromsektoren zahlen vom ersten Tag an 100%.
Indikatives Reduktionspotenzial jeder Maßnahme gegenüber dem relevanten Emissionsanteil (Quellen: IEA-Industrie-Roadmaps, Branchenverbände — siehe jede Maßnahmenseite). Maßnahmen stapeln sich, addieren sich aber nicht einfach.
CIP-Regime in Molkereien sind brutal zur Dämmung — weshalb so viele Molkerei-Rohrleitungen blank laufen. Abnehmbare Hygienehauben sind die technische Antwort: zur Inspektion ab, in Minuten wieder dran, keine durchnässte Mineralwolle nach der Spülung. Dieselbe Begehungslogik wie bei Brauereien gilt, skaliert auf pasteurisierte Liter.
Methode: ASTM-C680-/ISO-12241-Oberflächenenergiebilanz — dieselbe Engine wie unser öffentliche Rechner. Typischer Effekt abnehmbarer Dämmung über Hochtemperatur-Anlagen: 2–5% des brennstoffbedingten CO2, Amortisation bis zu 2 Jahre.
Direktemissionsintensitäten, typische veröffentlichte Werte je Branchenseite — die Einheiten unterscheiden sich je Produkt; siehe jede Seite für Quellen.