Ammoniak ist Wasserstoffchemie: ~70 % seines CO2 stammen aus der Dampfreformierung von Erdgas (Prozess + Brennstoff), der Rest aus der nachgelagerten Salpetersäure (N2O, separat gemindert) und den Nebenanlagen. Es ist die CBAM-Kategorie, in der grüner Wasserstoff den zentralen Prozesseinsatz am direktesten ersetzt.
| Jahr | Kostenlose Zuteilung (EU) | Zahlungspflichtige CO2-Kosten | Jahresrechnung (pro 100.000 t NH3) |
|---|---|---|---|
| 2026 | 97.5% | 3,87 € / t NH3 | €387,000 |
| 2030 | 51.5% | 75,08 € / t NH3 | €7,507,800 |
| 2034 | 0.0% | 154,80 € / t NH3 | €15,480,000 |
Bei EUA 77,4 € (11. Juni 2026) und ≈1,6–2,4 t CO2/t NH3 (SMR-Route; IEA). EU-ETS-Industriezeitplan; Exporteure unter CBAM folgen der gespiegelten Einführung. Stromsektoren zahlen vom ersten Tag an 100%.
Indikatives Reduktionspotenzial jeder Maßnahme gegenüber dem relevanten Emissionsanteil (Quellen: IEA-Industrie-Roadmaps, Branchenverbände — siehe jede Maßnahmenseite). Maßnahmen stapeln sich, addieren sich aber nicht einfach.
Eine Ammoniakanlage ist eine Dampfstadt: Reformer, Abhitzekessel, Stripper und eine dichte Ventilpopulation bei 200–500 °C. Begehungen finden typischerweise 2–5 % des Brennstoffs in stehenden Verlusten als rückgewinnbar — und anders als beim Wasserstoff-Umstieg ist dieses Geld in diesem Haushaltsjahr verfügbar. Standorte im QAFCO-Maßstab messen dies in Tausenden von Tonnen CO2.
Methode: ASTM-C680-/ISO-12241-Oberflächenenergiebilanz — dieselbe Engine wie unser öffentliche Rechner. Typischer Effekt abnehmbarer Dämmung über Hochtemperatur-Anlagen: 2–5% des brennstoffbedingten CO2, Amortisation bis zu 2 Jahre.
Direktemissionsintensitäten, typische veröffentlichte Werte je Branchenseite — die Einheiten unterscheiden sich je Produkt; siehe jede Seite für Quellen.