Die EU bepreist CO2 mit 77,4 €; China mit ¥86,13 ≈ 11 €. Gleicher Planet, 7×-Lücke. Hier ist, warum sie existiert — und warum sie sich an der EU-Grenze schließt.
| EU-ETS | China-ETS | |
|---|---|---|
| Preis | 77,4 € (11. Juni 2026) | ¥86,13 ≈ 11 € (März 2025) |
| Typ | absolutes Cap-and-Trade | intensitätsbasiert (Output-Benchmarks) |
| Abdeckung | Strom + Industrie + Luft-/Seeverkehr, ~40% der EU-Emissionen | Strom + (2024–25) Zement, Stahl, Aluminium — nach Tonnen das weltgrößte |
| Zuteilung | Versteigerung + schrumpfende kostenlose Zuteilung (0% bis 2034) | überwiegend kostenlos, benchmarkbasiert |
| Grenzmaßnahme | CBAM auf Importe | — |
Chinas ETS ist intensitätsbasiert: Anlagen erhalten Zertifikate pro Produktionseinheit, sodass das System Effizienz statt absoluter Senkungen vorantreibt, und die Überzuteilung hat die Preise niedrig gehalten (der Reset 2026 verschärft die Übertragungsregeln, um dies zu beheben). Die EU hat eine feste, schrumpfende Obergrenze und vollständige Versteigerung vor sich — Knappheit ist eingebaut.
Kessel, Öfen, Wärmetauscher, Ventile und Dampfleitungen verlieren kontinuierlich Energie. Inzonex fertigt patentierte (UK GB2508992.1) abnehmbare modulare Dämmung — mit Druckknöpfen befestigte Hauben, je Temperaturstufe ausgelegt, keine generischen Standardummantelungen:
Unter CBAM zahlen die EU-gebundenen Tonnen eines chinesischen Stahlexporteurs den EU-Preis abzüglich des im Inland Gezahlten: ≈77,4 €−11 € ≈ 66 € pro Tonne CO2 der Lücke, auf den Einführungsanteil. Bis 2030 sind das ≈32 €/t CO2 auf jede exportierte Tonne — der Kostenvorteil günstigen inländischen CO2 verdampft genau dort, wo er mit EU-Herstellern konkurriert.