Ab 2027 bepreist ein zweites EU-Handelssystem das CO2 aus Heiz- und Straßenverkehrsbrennstoffen — vorgelagert, bei den Brennstofflieferanten, fließt direkt in die Gas- und Dieselpreise ein. Anderer Markt, gleiche Richtung.
| ETS1 | ETS2 | |
|---|---|---|
| Deckt ab | Strom, Industrie, Luftverkehr, Seeverkehr | Heiz- & Straßenverkehrskraftstoffe |
| Wer Zertifikate hält | die emittierende Anlage | Brennstofflieferanten (vorgelagert) |
| Start | 2005 | 2027 |
| Preiskontrolle | MSR | weiche Obergrenze ≈45 € (Preise 2020): darüber werden zusätzliche Zertifikate freigegeben |
| Typischer Zahler | Anlagenbetreiber | jeder Gas-/Dieselkäufer über die Brennstoffrechnung |
Standorte AUSSERHALB von ETS1 (kleinere Kessel unter den Schwellen, netzferne Beheizung) treffen erstmals über ihre Brennstoffrechnungen auf einen CO2-Preis — ≈€45/t bedeutet grob +€9/MWh bei Erdgas. Mittelgroße Lebensmittelwerke, Brauereien und Fernwärmekunden sollten Effizienzprojekte schon jetzt gegen diese Kostenposition 2027 prüfen: der Maßnahmenliste gilt eins zu eins.
Kessel, Öfen, Wärmetauscher, Ventile und Dampfleitungen verlieren kontinuierlich Energie. Inzonex fertigt patentierte (UK GB2508992.1) abnehmbare modulare Dämmung — mit Druckknöpfen befestigte Hauben, je Temperaturstufe ausgelegt, keine generischen Standardummantelungen:
ETS2-Einnahmen speisen den Klima-Sozialfonds (über 65 Mrd. €) für einkommensschwache Haushalte und Kleinunternehmen — das politische Gegengewicht, das das System dauerhaft macht. Für die Industrie ist die Botschaft einfacher: Die Ära des unbesteuerten Brennstoffs endet 2027 für alle, nicht nur für große Anlagen.