SPC (Statistische Prozessregelung)
Die statistische Prozessregelung nutzt Regelkarten und Statistik, um einen Prozess zu überwachen und zu erkennen, wenn er aus seinem Normalbereich abweicht, sodass Probleme erkannt werden, bevor sie zu Fehlern werden. Sie unterscheidet normale Streuung von echten Problemen, die ein Eingreifen erfordern.
SPC trägt Prozessmesswerte gegen statistisch ermittelte Eingriffsgrenzen auf und signalisiert, wenn ein Prozess nicht mehr beherrscht ist. So werden sowohl Überreaktionen auf normale Streuung als auch übersehene echte Verschiebungen vermieden. SPC ist ein Fundament von Six Sigma und Qualitätsprogrammen und überschneidet sich mit moderner Anomalieerkennung auf Prozessdaten.
Verwandte Begriffe
Six Sigma · Anomaly Detection · OEE (Overall Equipment Effectiveness)