Anomalieerkennung

Die Anomalieerkennung nutzt Statistik oder maschinelles Lernen, um zu melden, wenn das Verhalten einer Anlage oder eines Prozesses von seinem Normalmuster abweicht, und erfasst Probleme, die feste Alarmgrenzen übersehen. In der Industrie warnt sie früh vor sich entwickelnden Fehlern und Effizienzabweichungen.

Statt zu warten, bis ein Wert eine feste Schwelle überschreitet, lernt die Anomalieerkennung, wie „normal“ über viele Variablen und Betriebszustände aussieht, und meldet dann bedeutsame Abweichungen. So werden subtile, multivariable Probleme erkannt — eine langsame Drift im Verhalten einer Turbine, ein aufkommender Trend der Tauscherverschmutzung — lange bevor ein Einzelsensor-Alarm auslösen würde.

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