Heijunka
Heijunka ist die Lean-Praxis, die Produktion nach Menge und Produktmix über einen Zeitraum zu nivellieren, statt in großen Losen auf schwankende Aufträge zu fertigen. Das Glätten der Auslastung reduziert Bestände, Überlastung und die Verschwendung durch ungleichmäßigen Fluss.
Die Kundennachfrage ist ungleichmäßig, doch direkt auf sie zu reagieren erzwingt ein Auf und Ab bei Produktion und Lieferanten. Heijunka plant eine stetige, gemischte Reihenfolge — etwa das Abwechseln von Produkttypen in kleinen Mengen —, sodass Kapazität, Arbeit und Materialfluss gleichmäßig bleiben. Die Nivellierung ermöglicht kleinere Lose, einen glatteren Lieferanten-Pull und Standardarbeit und wirkt unmittelbar Mura (Ungleichmäßigkeit) entgegen, die wiederum Muri (Überlastung) und Muda (Verschwendung) treibt.