Einführung einer Motorenmanagement-Richtlinie

Eine Motorenmanagement-Richtlinie ist ein dokumentiertes Regelwerk, das festlegt, wie Elektromotoren standortweit spezifiziert, repariert, ersetzt und bevorratet werden. Sie standardisiert Effizienzklassen für Neumotoren, setzt die Kriterien für Neuwicklung versus Ersatz versagter Einheiten und rationalisiert die gehaltenen Ersatzteile, sodass der Motorbestand bewusst statt von Fall zu Fall bewirtschaftet wird.

1Motorflotteerfassen2Effizienzklassefestlegen3Neuwicklungsregeldefinieren4Reparaturbetriebezulassen5Ersatzteilerationalisieren6In Beschaffungverankern
Einführung einer Motorenmanagement-Richtlinie — typical sequence

What it is

Eine Motorenmanagement-Richtlinie deckt den gesamten Lebenszyklus des Motorbestands ab: welche Effizienzklasse für Neu- und Ersatzeinsatz beschafft wird, wann ein versagter Motor repariert und wann er verschrottet wird, welche zugelassenen Reparaturbetriebe genutzt werden und wie Ersatzmotoren standardisiert und bevorratet werden. Sie ist ein Entscheidungsrahmen auf Flottenebene, keine Wartungsanweisung für eine einzelne Maschine.

Why it is done

Motoren verbrauchen einen großen Anteil der industriellen Elektrizität, und bei Versagen reaktiv getroffene Entscheidungen – einen alten ineffizienten Motor neu zu wickeln, weil kein Ersatz im Regal liegt – zementieren Jahre vermeidbarer Energiekosten. Eine Richtlinie stellt sicher, dass Effizienz bei jeder Kauf- und Reparaturentscheidung berücksichtigt wird, verringert die Vielfalt der gehaltenen Ersatzteile und verkürzt Stillstand, indem der richtige standardisierte Motor verfügbar ist.

How it is done

Der Motorbestand wird erfasst und nach Größe und Betriebsstunden gereiht, da die größten und meistgenutzten Motoren die Energiekosten dominieren. Die Richtlinie legt dann eine Mindesteffizienzklasse für Käufe fest, eine Neuwicklungs-versus-Ersatz-Entscheidungsregel auf Basis von Größe, Alter und Wickelhistorie sowie eine Spezifikation für zugelassene Reparaturbetriebe, um die Effizienz bei Neuwicklungen zu schützen. Ersatzteile werden auf eine Standardpalette rationalisiert, und die Richtlinie wird über die Beschaffungs- und Arbeitsauftragssysteme angewandt, sodass sie in der Praxis befolgt wird.

  1. Motorflotte erfassen
  2. Effizienzklasse festlegen
  3. Neuwicklungsregel definieren
  4. Reparaturbetriebe zulassen
  5. Ersatzteile rationalisieren
  6. In Beschaffung verankern

What to watch for

Eine Richtlinie, die auf dem Papier existiert, aber im Versagensmoment umgangen wird, erreicht nichts, daher muss sie in Beschaffung und Lager verdrahtet sein. Unkontrollierte Neuwicklungen zuzulassen ist eine versteckte Falle, da eine schlechte Neuwicklung die Effizienz eines Motors dauerhaft senken kann.

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