Was kostet vorausschauende Instandhaltung?

Die Kosten der vorausschauenden Instandhaltung haben drei Teile: Überwachungshardware (bei sensorbasierten Ansätzen, je Anlage bepreist), Software oder Analytik (oft je Anlage oder je Standort als Abonnement) und die Personenzeit, um nach Erkenntnissen zu handeln. Analytik auf vorhandenen Daten skaliert günstiger als Sensoren an jeder Maschine.

Die drei Kostenkomponenten

Statt eines einzelnen Preises versteht man die Kosten der vorausschauenden Instandhaltung am besten als drei Teile:

  • Überwachungshardware — Sensoren und Gateways, bei sensorbasierten Ansätzen. Das ist eine Kostenposition je Anlage, sie skaliert also mit der Anzahl der ausgerüsteten Maschinen.
  • Software / Analytik — die Plattform, die diagnostiziert und prognostiziert, meist ein Abonnement, bepreist je Anlage oder je Standort.
  • Personenzeit — der Aufwand, Erkenntnisse zu prüfen und in Arbeitsaufträge umzusetzen. Oft unterschätzt und entscheidend für den Nutzen.

Genaue Zahlen variieren stark nach Anbieter, Anlagenzahl und Ansatz, behandeln Sie also jeden einzelnen genannten Preis mit Vorsicht und holen Sie Optionen für Ihren konkreten Umfang ein.

Sensorbasierte gegen analytikbasierte Kosten

Der größte Kostentreiber ist der Ansatz. Sensorbasierte Plattformen ergänzen jede Maschine um Hardware — schnell einzusetzen und hervorragend bei rotierenden Maschinen, aber die Kosten je Maschine wachsen beim Skalieren. Analytikbasierte Plattformen modellieren vorhandene Historian-, SCADA- und Instandhaltungsdaten und decken viele Anlagen ohne neue Sensoren ab — günstiger über einen großen Bestand zu skalieren, aber abhängig von der Qualität der vorhandenen Daten. Viele Anlagen nutzen Sensoren an den kritischen wenigen und Analytik über den Rest.

Wie man über die Amortisation denkt

Der richtige Vergleich ist nicht der Listenpreis, sondern die Amortisation: die Kosten, eine Anlage zu überwachen, gegenüber den Kosten ihrer Ausfälle. Bei einer kritischen Anlage, deren ungeplanter Ausfall eine Linie stoppt oder Folgeschäden verursacht, amortisiert sich selbst eine bescheidene Überwachungsausgabe schnell. Bei einer günstigen, unkritischen Anlage nie. Beginnen Sie mit den Anlagen, bei denen die Ausfallkosten am höchsten sind, weisen Sie die Amortisation an einem Piloten nach und skalieren Sie dann.

Häufige Fragen

Was kostet vorausschauende Instandhaltung?

Sie hat drei Teile: Überwachungshardware (je Anlage, bei sensorbasierten Ansätzen), Software oder Analytik (oft ein Abonnement je Anlage oder je Standort) und die Personenzeit, um nach Erkenntnissen zu handeln. Die Kosten variieren stark nach Anbieter, Anlagenzahl und Ansatz, holen Sie also auf Ihre konkreten Anlagen zugeschnittene Optionen ein, statt sich auf eine einzelne Zahl zu verlassen.

Ist sensor- oder analytikbasierte vorausschauende Instandhaltung günstiger?

Sensorbasiert kostet je Maschine, die Kosten steigen also beim Ausrüsten weiterer Anlagen; analytikbasiert modelliert vorhandene Daten und skaliert über viele Anlagen günstiger, hängt aber von der Datenqualität ab. Viele Anlagen setzen Sensoren an den kritischen wenigen ein und nutzen Analytik über den weiteren Bestand.

Wie rechtfertige ich die Kosten der vorausschauenden Instandhaltung?

Vergleichen Sie die Kosten, eine Anlage zu überwachen, mit den Kosten ihrer Ausfälle. Bei kritischen Anlagen, bei denen ein ungeplanter Ausfall die Produktion stoppt oder Folgeschäden verursacht, amortisiert sich die Überwachung schnell; bei günstigen unkritischen Anlagen nicht. Weisen Sie die Amortisation an einem Piloten nach, bevor Sie skalieren.

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