Weibull-Analyse

Die Weibull-Analyse passt Ausfallzeitdaten an eine Weibull-Verteilung an, um zu erkennen, ob Ausfälle von Frühdefekten, Zufallsereignissen oder Verschleiß dominiert werden, und um die charakteristische Lebensdauer zu schätzen. Sie verwandelt spärliche Ausfallaufzeichnungen in verwertbare Zuverlässigkeitserkenntnisse.

Die Weibull-Verteilung ist flexibel: Ihr Formparameter (Beta) zeigt das Ausfallmuster an — unter eins für Frühausfälle, um eins für Zufallsausfälle, über eins für Verschleiß —, während der Skalenparameter die charakteristische Lebensdauer angibt, bei der etwa 63 % der Teile ausgefallen sind. Zuverlässigkeitsingenieure nutzen sie, um optimale Austauschintervalle festzulegen, die Instandhaltungsstrategie zu begründen und Ersatzteile zu prognostizieren, oft auf Basis nur einer Handvoll Ausfall- und Suspensionsdaten.

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