Kesselabschlämmung
Die Abschlämmung ist die kontrollierte Entnahme von Wasser aus einem Dampfkessel, um die Anreicherung gelöster Feststoffe zu begrenzen. Jeder Liter verlässt den Kessel bei Sättigungstemperatur und führt Energie ab — eine gut geregelte Abschlämmung samt Wärmerückgewinnung ist daher ein direkter Hebel für die Kesseleffizienz.
Kessel reichern gelöste Feststoffe an, während Dampf entnommen wird; die Abschlämmung hält die Wasserchemie im Sollbereich, um Steinbildung und Mitreißen zu verhindern. Die Abschlämmung an der tatsächlichen Leitfähigkeit statt an einem festen Zeitplan auszurichten und die Wärme des Abschlämmstroms über einen Entspannungsbehälter oder Wärmeübertrager zurückzugewinnen, senkt jeweils den Brennstoffverbrauch.
Verwandte Begriffe
Energy Management System (EnMS / EMS) · Waste Heat Recovery