Wohin der Industriestrom fließt
Elektromotorisch angetriebene Systeme – Pumpen, Ventilatoren, Verdichter, Förderanlagen – machen rund 70 % des gesamten von der Industrie verbrauchten Stroms aus. Genau diese Tatsache ist der Grund, warum Effizienz von Motorsystemen, Drehzahlregelung und richtige Auslegung jedes ernsthafte industrielle Energieprogramm bestimmen.
Source: IEA — Motor-driven system electricity use as a share of industry electricity (2023)
What it means
Wenn Motoren 70 % des Stroms bewegen, liegen die schnellsten Stromeinsparungen in jedem Werk fast immer im Motorsystem – nicht bei der Beleuchtung oder bei Bürolasten. Drehzahlgeregelte Antriebe, korrekte Auslegung und die Reduzierung der Systemreibung rund um Pumpen und Ventilatoren sind dort, wo die Kilowattstunden tatsächlich stecken.
Context
In der gesamten Schwerindustrie treibt der größte Teil des Stroms nie direkt einen «Prozess» an – er dreht einen Motor, der eine Pumpe, einen Ventilator, einen Verdichter oder eine Förderanlage antreibt. Da diese Maschinen oft im Dauerbetrieb laufen, summieren sich selbst geringe prozentuale Ineffizienzen zu hohen Jahreskosten. Dies ist der strukturelle Grund, warum die Optimierung von Motorsystemen – und nicht die im Vordergrund stehenden Anlagen – an den meisten Standorten der elektrische Effizienzhebel mit der höchsten Rendite ist.
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Relevant to: Chemicals · Steel & Metals · Cement · Paper & Packaging