Anteil der erneuerbaren Energien am EU-Energieverbrauch
Erneuerbare Quellen machten 2023 24,5 % des Bruttoendenergieverbrauchs der EU aus, ein Anstieg von 1,4 Prozentpunkten gegenüber 2022, und stiegen 2024 weiter auf 25,2 %. Die EU hat ein verbindliches Ziel von mindestens 42,5 % Erneuerbaren bis 2030, daher muss der Anteil in diesem Jahrzehnt noch stark steigen.
Source: Eurostat — Share of energy from renewable sources (dataset nrg_ind_ren) (2024)
What it means
Ein Viertel der Gesamtenergie der EU stammt nun aus erneuerbaren Quellen, und der Anteil steigt um etwa einen Punkt pro Jahr in Richtung eines Ziels von 42,5 % für 2030. Für einen Industriebetreiber bedeutet das, dass sich der netzgespeiste Strom von selbst stetig dekarbonisiert, was den Fall für die Elektrifizierung von Prozesswärme und Antrieben stärkt – jede elektrische Kilowattstunde wird mit der Zeit sauberer.
Context
Der Datensatz nrg_ind_ren von Eurostat erfasst den Anteil der Energie aus erneuerbaren Quellen am Bruttoendenergieverbrauch, die Kennzahl, mit der die Ziele der EU-Richtlinie für erneuerbare Energien überwacht werden. Dieses Maß umfasst Strom, Heizen und Kühlen sowie Verkehr – breiter als der Anteil der Erneuerbaren am Strom allein, der höher ist. Der Wert von 24,5 % für 2023 und von 25,2 % für 2024 sind EU-weit; der Anteil variiert stark je nach Mitgliedstaat.
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