Unternehmensgründungsraten in der EU nach Land
Die Unternehmensgründung reichte 2023 in der EU von sehr dynamisch bis sehr stabil. Die höchsten Gründungsraten lagen in Litauen (19,6 %), Malta (17,1 %) und Portugal (16,8 %), während die niedrigsten in Österreich (6,2 %), Dänemark (7,3 %) und Italien (7,8 %) lagen – ein etwa dreifacher Unterschied zwischen den dynamischsten und den am wenigsten dynamischen Märkten.
Source: Eurostat — More businesses opened than dissolved in the EU in 2023 (business demography) (2023)
What it means
Die Gründungsraten variieren in der EU rund um das Dreifache, wobei neuere Marktwirtschaften weit schneller umschlagen als etablierte wie Österreich und Italien. Für einen Betreiber, der abwägt, wo er expandieren oder beschaffen soll, ist die Gründungsrate ein grober Anhaltspunkt für die Marktdynamik – Märkte mit hoher Fluktuation bieten mehr neue Akteure als potenzielle Partner, aber auch weniger gefestigte Konkurrenz.
Context
Eurostat berichtet die Unternehmensgründungsraten für jeden Mitgliedstaat im Rahmen seiner jährlichen Veröffentlichung zur Unternehmensdemografie, hier für das Berichtsjahr 2023. Die Gründungsrate ist die Zahl der neu gegründeten Unternehmen als Anteil am aktiven Bestand. Eine hohe Rate spiegelt eine unternehmerische, schnell umschlagende Wirtschaft wider; eine niedrige Rate kann entweder eine reife, stabile Unternehmensbasis oder Markteintrittsbarrieren widerspiegeln. Die Zahlen sind nicht um den Branchenmix bereinigt, der von Land zu Land variiert.
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